Eine Initiative der

Ein Sommerabend voller Musik

Am heutigen Dienstag startet der Vorverkauf für Klassik an der Donau am 4. Juli
 
Mit der Philharmonia Frankfurt kommen in diesem Jahr gute Freunde zu Klassik an der Donau. Bereits mehrmals gastierten das Orchester und Dirigent Juri Gilbo bei der beliebten Veranstaltung und bescherten den Zuhörern jeweils einen wunderbaren Konzertabend. Am Samstag, 4. Juli, 19.30 Uhr, treten sie erneut in der Fraunhoferhalle auf.
 
Im Mittelpunkt des Abends stehen das Klavierkonzert von Edvard Grieg und Tschaikowskys Symphonie Nr. 5. Danach gibt es noch einen Ausflug in die Welt des Films mit berühmten Melodien aus Hollywood.
 
Die 2019 gegründete Philharmonia Frankfurt zählt zu den derzeit interessantesten und überraschendsten Formationen der Klassik. Das Ensemble wurde von Absolventen der traditionsreichen Frankfurter Musikhochschule ins Leben gerufen: ein international und hochklassig besetztes Orchester mit einem breiten Repertoire.
 
Nicht minder interessant ist der Solist, den sich die Musiker eingeladen haben: Pianist Evgeny Konnov wurde 1992 in Usbekistan geboren. Er studierte in Moskau, Düsseldorf, Augsburg, Hannover und Wien und ist Preisträger zahlreicher internationaler Klavierwettbewerbe. Sein Debütalbum, das 2022 bei Naxos erschien und Klaviersonaten des katalanischen Komponisten Antonio Soler enthält, wurde von der internationalen Presse hoch gelobt. 2023 nahm er Liszts Études d’exécution transcendante für Solfa Recordings auf und erhielt ebenfalls hervorragende Kritiken.
 
Chefdirigent der Philharmonia ist Juri Gilbo. Der 1968 in St. Petersburg geborene Musiker mit deutsch-russisch-ukrainischen Wurzeln ist von den Musiktraditionen Ost- und West-Europas gleichermaßen geprägt. Er debütierte 1997 und arbeitete seither mit zahlreichen Weltklasse-Solisten zusammen. Zudem hat er sich einen Namen als Grenzgänger zwischen den verschiedensten Stilen und Epochen von Barock bis Rock erarbeitet.
 
Entspannte Stunden voll himmlischer Klänge
 
Viele Tausend Besucher erlebten in der Vergangenheit bei Klassik an der Donau entspannte Stunden voll himmlischer Klänge. Mit dem diesjährigen Programm ist es der Mediengruppe Attenkofer wieder gelungen, besondere Akzente zu setzen. Edvard Grieg gilt heute als „Nationalkomponist“ Norwegens. In seinem Klavierkonzert lassen sich Anklänge an Chopin ausmachen, vor allem aber an Robert Schumanns Klavierkonzert in derselben Tonart a-Moll. Statt auf große sinfonische Blöcke setzt Grieg zwischen Klavier und Orchester auf lebhaften Dialog, der zuweilen von volkstümlicher Tradition inspiriert scheint.
 
Tschaikowskys Symphonie Nr. 5 ist ein leidenschaftliches Werk, das von einem ständigen Wechsel zwischen Dunkelheit und Hoffnung geprägt ist. Besonders im ersten Satz entfaltet sich eine düstere, melancholische Stimmung, die im zweiten Satz mit einer sanften, lyrischen Melodie in einen zarten Höhepunkt übergeht. Der finale Satz bringt schließlich einen Moment der Leichtigkeit, setzt dann jedoch das Ringen zwischen Lebensfreude und Todesahnung fort.
 
Einen unterhaltsamen Abschluss findet das Konzert mit Filmmusik aus der Welt des Kinos. Welche Titel genau zu hören sein werden, soll eine Überraschung bleiben.Fest steht: Bei Klassik an der Donau wird in lockerer Atmosphäre Freude an der Musik vermittelt, ganz bewusst auch denjenigen Zuhörern, die nicht so häufig in klassische Konzerte gehen. Dazu gehört ebenso, dass alle Gäste nach Konzertende zu Gesprächen und einem Glas Wein im Foyer der Fraunhofer-Halle eingeladen sind.  -ola-
 
Foto: Michael Eichhammer
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